Initiative nicht zugelassen

Diese Initiative wurde nicht zugelassen! Sie ist am 2. Quorum (10 %) gescheitert.

Text

Angelehnt am Grundsatzprogramm der Piratenpartei treten wir auch in der Europawahl 2019 mit der Absicht an, die individuelle Freiheit umfassend zu stärken. Der größte Feind des Individuums ist, neben den auf Unverständnis bzw. Unkenntnis basierenden Ressentiments gegenüber anderen Lebensentwürfen, die institutionalisierte Gewalt.

„Amerika first!“, „Deutschland zuerst!“, „La France en premier!“, „Eŭropo unue!“, machtvoll erhebt sie sich gegenwärtig im Neonationalismus. Gleichschaltung, also die Aufforderung das individuelle Lebensrecht zugunsten einer scheinbar größeren Idee zurückzustellen oder gar zu opfern, wird in allen Regionen der Erde zum Credo "moderner" Politik.

Wir, die Piratenpartei, verstehen uns als Teil einer globalen Bewegung die das verletzliche individuelle Lebensrecht gegen Institutionen wie Nation, Kirche oder Volk verteidigt und stärkt.

Freiheit kommt aus dem Innern des Individuums.

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Begründung

die i163

  • geht m.E. völlig an den Grundsätzen der Piraten vorbei. Jedenfalls ist es mir neu, dass wir uns in einer besonderen Verantwortung für die europäische Idee sehen.

    .

  • Dann wird die nationaleuropäische Perspektive mit globalen Aussagen verquickt.

    1."Die EU darf nicht an den Einzelinteressen der Mitgliedsstaaten scheitern" = nationaleuropäisch

    2."Sie soll sich an den gemeinsamen Interessen der Menschen ausrichten." Menschen = global

    .

  • und um die Phrasentüte voll zumachen kommt die deutschnationale Betrachtung noch zum Einsatz:

    "Wir „?deutsche Piraten?“ sehen unserer europäischen Nachbarn als Mitglieder einer Familie."

    Das geht dann ja schon Richtung Eurofaschismus oder was ? Deutsche Europapolitik ist keine Außenpolitik sondern was bitteschön vielleicht deutsche Innenpolitik.

Verbesserungsvorschläge (1)

geschrieben und bewertet von Unterstützern dieser Initiative

Streichen!

kollektive Bewertung: 
| umgesetzt: 

den 2. Absatz streichen; das gehört nicht in ein Wahlprogramm, es bringt auch nichts, andere (Meinungen) zu beschimpfen

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