» Piraten LV Berlin » Grundsatz- & Wahlprogramm » #188: (Wahlprogramm) i317: 14.1: Selbstbestimmung: I221 aufnehmen: kein Geschlecht im Personenstandsregister

i317: 14.1: Selbstbestimmung: I221 aufnehmen: kein Geschlecht im Personenstandsregister



0 Ja, Alternativstimme1 Enthaltung1 Nein7 Ja, Erststimme

Angenommen

7Ja77%Ja
1Enthaltung11%Enthaltung
1Nein11%Nein

14.1 Freie Selbstbestimmung der Identität

die Sätze: [Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals “Geschlecht” durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen.]

ersetzen durch:

Die PIRATENPARTEI fordert die Bundesregierung auf, im Personenstandsgesetz bei der Eintragung in das Geburtenregister die Eintragspflicht des Geschlechts des Kindes ersatzlos zu streichen. Fakultativ sollen Volljährige eine Eintragung eines Geschlechts nach ihrer Wahl vornehmen lassen können.

Begründung:

die (angenommene) I221: im Personenstandsgesetz streichen fordert, die Angabe von Geschlecht in den Standesamtsunterlagen ersatzlos zu streichen; das würde allen Geschlechtern zu Gute kommen, da es dann keine amtliche Festlegung darauf mehr gäbe.

Im Gegensatz zur bisherigen Formulierung im Wahlprogramm 14.1 ist das ein ganz konkreter Antrag/Vorschlag.

Bemerkung: der Satz im Wahlprogramm 'Geschlechtszuordnende Operationen an nichtzustimmungsfähigen Personen sind abzulehnen' ist sehr problematisch, da bestimmte Eingriffe in bestimmten Fällen sehr zeitnahe erfolgen müssen und kein Zuwarten bis zur Entscheidungsfähigkeit (gleich, welches Alter, 12, 14 16 oder 18) nicht möglich ist.

Verbesserungsvorschläge (1)

geschrieben und bewertet von Unterstützern dieser Initiative

ist im Wahlprogramm 14.1 schon enthalten ?!

kollektive Bewertung: 
| umgesetzt: 

dort steht:

Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals “Geschlecht” durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen. Der Zwang zum geschlechtseindeutigen Vornamen ist abzuschaffen. Geschlechtszuordnende Operationen an nichtzustimmungsfähigen Personen sind abzulehnen.

Weicht das von dem i221 zu weit abv ab?

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